Die Digital Signage Branche hat sich in den letzten Jahren sehr professionalisiert. Der nächste Schritt ist laut Klaus Hofmeister von Scala die „Entkomplexifizierung“ der Software, damit auch kleine und mittelständische Unternehmen mehr und mehr in den Genuss einfach zu bedienender Digital Signage Systeme kommen können. Die Softwarelösungen an sich sind aber nach wie vor in vielen Fällen eher sehr komplex. Wie wichtig es aber ist, dass gerade die Software einfach zu bedienen ist, darüber schreibt Frank Kenna, CEO and President von The Marlin Co., in einem Blog-Artikel auf digitalsignagetoday.com.

Eine einfache Digital Signage Software ist der Schlüssel

Kenna schreibt in seinem Artikel, dass man Probleme, die durch einen schweren Installationsprozess verursacht wurden, später schnell wieder vergessen hat. Wenn nach der Installation alles funktioniert, dann sind die anfänglichen Unwägbarkeiten sehr schnell wieder aus dem Gedächtnis. Schwerwiegender sind seiner Meinung nach die Probleme für die Kunden, die durch ein schlecht handhabbares Content Management System verursacht werden: „… the pain of a difficult-to-use content management system lives with you forever“. Viel wichtiger als die einfache Installation ist demnach die leichte Bedienung der Software. Denn diese bleibt, solange sich die Software nicht ändert. Ist eine leichte Bedienung nicht gegeben, führe dies schließlich dazu, dass das System weniger benutzt wird oder die Bedienung des Digital Signage Systems komplett eingestellt wird.

Frank Kenna zieht Analogien zu Küchengeräten – Situationen, die eben jeder kennt und meint, dass man sich diese Dynamik auch bei der Verwendung von Küchengeräten erkennen lässt. „Es gibt die einfach zu bedienenden Maschinen, wie Toaster oder Kühlschrank und es gibt die komplizierteren Geräte wie Espressomaschine oder Entsafter. Wenn Sie wie ich sind, dann verwenden Sie die einfachen Geräte täglich, die anderen Küchengeräte aber eher selten, bevor sie ganz in die Ecke gestellt werden.“

Digital Signage sei genauso. Es muss einfach zu bedienen sein, wenn man es regelmässig benutzen möchte.

Den Fokus auf die Benutzerfreundlichkeit

Kenna beschreibt auch, was genau er mit Benutzerfreundlichkeit meint und listet Aufgaben auf, die innerhalb von wenigen Minuten vom Anwender durchgeführt sein müssten. Damit wäre eine grobe Einschätzung der Bedienungsfreundlichkeit der Lösung möglich. Kenna: „Im Idealfall haben Sie am Ende ein System, das sowohl einfach zu installieren, als auch zu verwenden ist. Aber halten Sie Ihren Fokus auf das Langfristige, d.h. auf die Benutzerfreundlichkeit.

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