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Meine erste Videowall – White Paper, Part 1

By 4. April 2017 29. Juni 2017Allgemein, Marketing & Kommunikation, viewneo
Meine erste Videowall - Anleitung als White Paper

Die ultimative Schritt für Schritt Anleitung

„We are drowning in information, starved for knowledge“
– John Naisbitt, Megatrends

Die Größe entscheidet: zumindest wenn es um das Thema Videowalls geht. Denn um Marken einprägsam zu kommunizieren, ist dieser Aspekt von starker Bedeutung. Anhand des folgenden Beispiels wird die Annahme untermauert:

Im Februar 2013 wurde der Cube an der Queensland University of Technology’s, in Brisbane, eröffnet. Die weltgrößte interaktive Multitouch Installation besteht aus 48 Multitouch Displays, 14 HD-Projektoren sowie 55 Lautsprechern. Auf einer Höhe von 2 Etagen werden ständig wechselnde Inhalte präsentiert.

Auf den Touchdisplays des Cubes finden täglich verschiedene Informationsveranstaltungen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen statt. Interaktive Programme, spannende Spiele und Wettbewerbe erweitern den Inhalt. Selbst Professoren der Universität nutzen den Cube für Workshops und als Bestandteil ihrer Vorlesung.

 

Zum White Paper

 

Bildschirme, das Fundament einer jeden Videowall

Bei der Realisierung einer Videowall ist eine gute Vorbereitung das A und O. Viele Punkte müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Dieses White Paper soll bei dem Prozess unterstützen und als Leitfaden die wesentlichen Aspekte beleuchten.

Reden wir also über die Komponenten die für die Installation einer Videowall unabdingbar sind und starten mit der Wahl der Bildschirme im ersten Kapitel.

 

Mehr Aufmerksamkeit durch hellere Bilder

Bei einer Videowand sollten spezielle Monitore verwendet werden. Das hat verschiedene Gründe. Zwar ähneln sie äußerlich normalen TV Geräten, doch sind besonders die technischen Unterschiede wesentlich. Reguläre TV Bildschirme sind für einen täglichen Gebrauch von bis zu 8 Stunden ausgelegt, Spezial-Displays für eine Videowall können 24/7 betrieben werden. Hinzu kommen Unterschiede in den verbauten Anschlüssen, sowie gesonderte Sicherheitszertifizierungen für den Außeneinsatz.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Helligkeit der Monitore: denn wer in der Sekundenkommunikation des 21. Jahrhunderts hervorstechen möchte, sollte sich von der Informationsflut abheben können. Bei Geräten im Consumer Bereich liegt dieser Wert meistens bei 300 Candela pro Quadratmeter (cd/m2). Bildschirme für Videowalls erzeugen eine Helligkeit zwischen 500 und 700 cd/m2.

 

Wie viele Bildschirme sollen es sein?

Im Bereich Videowall werden zwei grundlegende Varianten unterschieden. Die Videowand kann wahlweise aus einem Einzelnen, oder einer Anordnung mehrerer Geräte bestehen.

Wenn nur ein Gerät verbaut wird, spricht man von einem Large Format Display. Hierfür werden besonders große Displays verwendet, die am Markt in den vergangenen Jahren an Nachfrage gewonnen haben. Inzwischen werden Screens mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 98’’ (248 cm) angeboten.

Bei einer klassischen Videowall werden mehrere Bildschirme durch eine entsprechende Konstruktion zu einer großen Fläche verbaut. Bei diesen Installationen werden die Displays häufig in den Anordnungen 2×2, 3×3, 4×4 sowie 5×5 verbaut.

 

Der richtige Abstand entscheidet

Damit die Bildinformation auf die integrierten Geräte übertragen werden, nutzt man Prozessoren und verschiedene Kabel. In der Regel werden die Installationen so montiert, dass die Betrachter einen gewissen Abstand zur Wand einhalten. Denn viele der Displays haben Rahmen, durch die Lücken im Bild entstehen und die somit eine optische Unterbrechung im Gesamtbild verursachen. Dieser Effekt (Bezelbreite) kann über die Distanz der Betrachter zur Videowand minimiert werden. Je größer der Abstand zur Wand ist, desto kleiner ist die Wirkung der Lücken.

Wie man diesen Abstand berechnet und welche technischen Unterschiede zwischen den Displays bestehen, erfährst du in unserem Whitepaper.

About Claus

Claus is a marketing enthusiast and a passionate diver. If he could, he would come to work in his diving suit. Instead he wears hats a lot, which is probably why he is such a strategic thinker (it all stays in one place) ;-) Besides traveling foreign places, he also enjoys great company and good food.

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