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7 Tipps für den richtigen Werbemonitor

By 14. Juni 2016 13. Oktober 2017Allgemein, Marketing & Kommunikation, Tutorials/How to
7 Tipps für den richtigen TV Werbemonitor

Es ist gar nicht so einfach aus der Menge und Vielfalt der angebotenen Fernseher und Monitore den richtigen Werbemonitor zu finden und auszuwählen. Für das eigene Business sollte der Bildschirm natürlich die besten Voraussetzungen für eine perfekte Wiedergabe der digitalen Werbeinhalte mitbringen.

Hier geht es zum Beispiel um die Kompatibilität mit deiner genutzten Digital Signage Software, den Einsatzbereich des Bildschirms, unterschiedliche Anforderungen an die Bildschirmauflösung, aber natürlich auch um die Frage der Ästhetik des Geräts und vieles mehr.

Auf welche verschiedenen Funktionen und Möglichkeiten du achten solltest, um perfekte Voraussetzungen für deine digitale Bildschirmwerbung zu schaffen?

Beginnen wir mit dem Grundbaustein, der gelegt werden sollte um lebendige und auffällige digitale Werbung mit dem richtigen Werbemonitor zu kreieren. Als kleine Nebeninfo: Dieser kann übrigens auch hervorragend für jegliche andere Art von Entscheidungssituation als Grundlage genutzt werden.

Mit diesen 7 Tipps

den richtigen Werbemonitor für dein
Digital Signage Projekt finden

#1 Stell dir eine zentrale Leitfrage

Was soll mit der Installation des Werbebildschirms erreicht werden?

Entscheidungen zu treffen bedeutet häufig auch das Abwägen von Nutzen und Nutzenerwartungen. Die wichtigste Frage, die du dir in diesem Zusammenhang stellen solltest, ist die Frage nach dem eigentlichen Zweck der Digital Signage Installation.

Was willst du mit der Installation des Werbemonitors erreichen? Welche Art von Erleben soll das digital signage display widerspiegeln können? Wofür wird er genutzt und was wird gezeigt?

Möchtest du deine Kunden informieren oder unterhalten?

Soll der Bildschirm als Eye Catcher eingesetzt werden?

Zeigst du eher dynamische Inhalte, wie Videos oder Imagefilme?

Oder setzt du auf Bilder oder Text?

Die Fragen nach dem Warum und Wofür sollten sich durch den gesamten Entscheidungsprozess deiner Installation ziehen. Denn dadurch können sämtliche Folgefragen, die sich während der Entscheidung für das geeignete Anzeigegerät ergeben, einfacher beantwortet werden. Die Frage nach dem Preisrahmen, der Größe oder den Spezifikationen des signage TV-Gerätes (z.B. Auflösung oder bestimmte Softwareunterstützungen). Oder die Frage nach der Anpassungsfähigkeit der Bildausgabe an unterschiedliche technische Voraussetzungen von Abspielgerät, Ausgabegerät, Verbingungsteilen oder Ähnlichem.

Auf gewisse Art und Weise ist das auch eine Art Ausschlussverfahren, das dich letztendlich zu der Entscheidung für einen bestimmten Digital Signage TV führt.

#2 Beachte die Umgebung deines Werbemonitors

Je nachdem zu welchem Zweck du einen Werbemonitor einsetzten möchtest, wird die Installation entweder draußen oder innerhalb einer Räumlichkeit angebracht. Wir unterscheiden also nach digitaler Außenwerbung, oder auch Digital Out of Home (DooH), und Instore Werbung oder Instore TV für unterschiedliche Bildschirmanforderungen.

Für den Außeneinsatz solltest du unbedingt beachten, dass im Tageslicht nicht alle Bildschirme eine gute und einfache Lesbarkeit garantieren.

Dabei spielt die Helligkeitseinstellung der Bildschirme eine entscheidende Rolle. Perfekt für jegliche Umgebung und Lichteinflüsse sind Bildschirme mit einer hohen Bildhelligkeit und der Möglichkeit, sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen zu können.
Hierbei unterscheiden sich beispielsweise LED (Einsatz von Leuchtdioden) und LCD Monitore (Kaltkathoden) lediglich in ihrer Hintergrundbeleuchtung. Während LED TVs weniger Strom verbrauchen, können LCD Werbemonitore zu geringeren Kosten erworben werden. LEDs sind zwar grundsätzlich die bessere Wahl, solltest du jedoch bereits einen LCD Werbemonitor besitzen, dann ist eine Umstellung auf LED Monitore auch nicht zwingend notwendig.

Für die Außenwerbung sind matte Displays besser geeignet als glänzende, da sie weniger empfindlich für grelles und blendendes Licht sind.

Um die digital signage Displays vor Wettereinflüssen zu schützen, kannst du zum einen Schutzhüllen einsetzen. Zum anderen – und das ist die weitaus weniger aufwändigere Variante – kannst du dich auch direkt für ein Gerät entscheiden, das extra für die Außennutzung ausgelegt ist und als wetterbeständig eingestuft wird.

#3 Wähle die richtige Größe für dein Werbebildschirm

Auch wenn es im ersten Moment wie ein banales Entscheidungskriterium klingen mag, es ist absolut gar nicht so einfach sich für eine optimale Displaygröße zu entscheiden. Die Auswahl ist riesig und die Unterschiede im Kosten-Leistungsverhältnis relativ minimal.

Grundsätzlich aber gilt es für dich zu beachten:

Wie weit oder wie komprimiert ist die Umgebung in der dein Monitor sich befinden wird und wie soll er darin wirken?

Je breiter das Umfeld, der Raum oder die Umgebung ist in der der Werbemonitor sich befindet, desto einnehmender und emotionaler wird die Wirkung mit einem möglichst großen digital signage Display, oder sogar einer Video-Leinwand. Mehrere kleinere Werbemonitore, die nebeneinander eine Art Videolaufbahn bilden, wirken hingegen eher dynamisch und lebendig.
Perfekt, wenn es beispielsweise um sportliche Themen geht.

Hinzu kommt die Beachtung der Distanz zum digital signage screen. Wie groß ist der Abstand zwischen deinem Werbemonitor und den potenziellen Betrachtern?
Die Betrachtungsdistanz hat einen direkten Einfluss auf die wahrgenommene Qualität des Werbe-Displays und somit auch auf die Qualität deiner abgespielten Inhalte.

Denn je nachdem welche Auflösung der Monitor bietet, können je nach Abstand zum Gerät die individuellen Pixel erkannt werden. Das solltest du möglichst vermeiden.

Wie das funktioniert? Indem du bei einer erwarteten größeren Betrachtungsdistanz, größere Videoleinwände und Werbemonitore mit mehr Zoll einsetzt. Und umgekehrt, indem du kleinere Monitore oder Screens, mit weniger Zoll und einer höheren Auflösung, für geringere Abstände zum Betrachter verwendest. Größere Videowalls, ab einer Größe von ca. 45“ (Zoll), eignen sich zum Beispiel hervorragend für Messen, Schaufenster, für Konferenz- oder Schulungsräume. Ein kleinerer Werbemonitor hingegen kann ideal im Verkaufsregal, im Kassenbereich, oder in kompakteren Räumlichkeiten wie Apotheken, Solarien oder Friseursalons eingesetzt werden.

Je nach Einsatzgebiet (Werbung, Information oder Entertainment) oder Inhalt (Video oder Bildabfolge) können Bildschirmgröße und -distanz auch  variieren.

Bildschirmfoto 2016-06-15 um 11.16.34

Womit der nächste wichtige Punkt auf unserer Tipp-Liste auch schon eingeleitet wäre.

#4 Die Auflösung –  Full HD, U-HD oder 4K, was ist richtig?

Um die richtige Pixelanzahl oder Pixeldichte für das optimale Bild zu erreichen, zählt also gleichermaßen die Größe des Werbebildschirms so wie die Display-Auflösung. Dabei solltest du darauf achten, dass nicht alle HD Angaben auch gleich HD sind.

Eine Auflösung von 720p, oder auch 1024×768 Pixel, beispielsweise ist zwar für eine reguläre Fernsehübertragung gut, für dein Digital Signage Projekt jedoch weniger gut geeignet. Denn sobald ein Player mit deinem Werbemonitor über einen HDMI Eingang verbunden wird um deine Inhalte auf den Monitor zu übertragen, ist bereits eine Auflösung ab 1080p der regulären HDMI Versionen möglich. Und damit auch das Abspielen in HD.

Hier kannst du alles Weitere über HDMI Spezifikationen im Detail nachlesen.

Für eine bessere Bildqualität und den Support von Full-HD ist eine 1080p Auflösung eigentlich bereits Standard.

Neuere Versionen unterstützen jedoch bereits die Möglichkeit einer viermal so hohen Auflösung mit 2160p und 3840×2160 Pixel für Ultra-HD oder 4096×2160 Pixel, auch 4K Auflösung genannt. Was sich sehr gut für das Abspielen von Videos eignet. Dennoch ist es nicht verkehrt, beim Abspielen deiner Inhalte bei der nativen Auflösung zu bleiben um ein optimales Ausgabeergebnis zu erzielen.
Das geschieht sogar häufig automatisch.

Auf der Suche nach einem Werbemonitor, solltest du bezüglich dieses Aspekts beim Hersteller nachfragen. Denn generell unterstützen nicht alle Versionen auch deinen genutzten Media Player und damit auch nicht zwingend deine eingesetzte Digital Signage Software.

#5 Achte auf Kompatibilität mit deiner Software und deinem Player

Grundlegend ist, dass alle Komponenten die du für dein Werbeprojekt benötigst untereinander und miteinander kompatibel sind.

Darunter zählen natürlich die Software die du benutzt, dein digitaler Media Player – egal ob im Monitor verbaut, oder als Stick als Plug n’ Play Version, und natürlich der Werbemonitor. Es besteht auch die Möglichkeit, deine Inhalte über Signalübertragung an deinen Werbemonitor weiterzuleiten. Dafür werden jedoch normalerweise zusätzlich Sender (Transmitter) und Empfänger (Receiver) benötigt, die zwischen der Content-Quelle und dem Werbemonitor eine drahtlose Übermittlung von Inhalten (Signalen) ermöglichen.

Mit einem Plug n’ Play Media Player fährst du im Vergleich jedoch immer noch am besten. Denn solange dein Werbemonitor, oder besser deine Werbemonitore, kompatibel mit deinem Player sind, kann dir über die Verbindung mit einem HDMI-PlugIn übergreifend die beste Qualität garantiert werden.

#6 Vergleiche mehr als nur Marken

Natürlich werben Hersteller mit bester Qualität. Und gerade bekannte Marken sind häufig ein selbstlaufender Indikator für ein ‘gutes Produkt’. Doch auch wenn eine bestimmte Marke vorgezogen wird, solltest du dir eines klar machen.

Es kommt nicht auf die Marke an, sondern auf die Hardware. Es ist häufig der Fall, dass verschiedene Hersteller identische Hardware anbieten. Nur mit unterschiedlichen Markennamen.

Deshalb hier ein kleiner Tipp: Vergleiche immer die individuellen Modelle und ihre Spezifikationen, nicht ausschließlich die Marken.

#7 Ein digital signage Display für kommerzielle Anwendung oder Consumer Display?

Es gibt in der Tat spezielle Angebote für den kommerziellen Einsatz als Werbemonitor, oder den Gebrauch der Geräte im regulären Alltag. Displays, die für kommerzielle Zwecke ausgelegt sind, bieten generell Vorteile für die meisten der bereits genannten Anforderungen.

Darunter fallen vor allem Aspekte wie eine bessere Helligkeitseinstellung, eine längere Lauf-und Betriebszeit sowie eine generell höhere Produktlebensdauer, Blendschutz in den professionellen Digital Signage Displays, verbaute Sensoren für Lichtveränderungen oder eine professionellere Optik.

Je nachdem in welchem Ausmaß, für wie viele Anwendungen und für welche Anwendungsdauer dein Werbemonitor genutzt werden soll, sind kommerzielle Werbemonitore in vielerlei Hinsicht kompakter und somit häufig einfacher im Handling. Achte hier jedoch im Vergleich auch wieder auf die unterschiedlichen Modelle und ihre unterschiedlichen Kosten, ob Euro € oder Dollar-Preise. Für die Anschaffung deines Werbebildschirms kannst du dich in einem Rahmen von 500 € – 5.000 € bewegen. Angefangen vom Indoor LCD Werbemonitor in 32 Zoll, bis zur LCD Videoleinwand ab 46 Zoll.

Wie du deinen Werbemonitor richtig einsetzt

Du hast also eine engere Auswahl getroffen oder dich für ein Gerät entschieden. Jetzt kommt es darauf an auch das Bestmögliche aus der Displayinstallation herauszuholen. Und hier schließt sich der Kreis, der euch wieder zurück zur #1 Regel des Planungs- und Entscheidungsprozesses führt: was ist der Zweck deiner Digital Signage Installation?

Was du mit dem Einsatz deiner Werbemonitore erreichen möchtest, das realisierst du am effektivsten mit einem wirklich gut durchdachten inhaltlichen Konzept! Denn keine Werbeinstallation wirkt so gut wie eben die, die ihren Betrachtern mit wirklich relevanten Botschaften begegnen.

Werbung, Information oder Unterhaltung? Wie deine Content-Kreation am besten funktioniert, wie du vorgehen solltest und wie du am effektivsten relevante Inhalte für dein Zielvorhaben auf deine Monitore bringst, das erfährst du alles hier.

Für noch mehr Informationen über deine Werbemonitor-Installation, kannst du dich jederzeit gerne an uns wenden. Wir helfen dir gerne!

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About Sabine

Sabine is a marketing specialist. Next to our Blog content she is also responsible for social media communication. Besides, she is a proud dog mommy and spends her lunch break with her Australian Shepherd mix Nala in the park behind the office.

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